Geburtstrauma verarbeiten: Gewalt unter der Geburt – und der Weg zur Heilung

Veröffentlicht am 13. Januar 2026 um 15:43

Wenn die Geburt zur seelischen Verletzung wird

Die Geburt Deines Kindes ist ein tiefgreifendes Erlebnis – körperlich, seelisch und emotional.
Sie kann ein Moment von Vertrauen, Kraft und Verbindung sein – doch manchmal geschieht das Gegenteil und die Geburt wird zu einer als traumatisch erlebten Situation.
Wenn Deine Grenzen überschritten wurden, Du Dich ausgeliefert, nicht gehört oder respektlos behandelt gefühlt hast, kann das als Gewalt unter der Geburt erlebt werden.

Solche Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen – im Körper, in der Seele und in der Bindung zu Dir selbst und Deinem Kind. Viele Betroffene merken erst Wochen oder Monate später, wie sehr diese Geburtserfahrung nachwirkt. Wenn Du Dein Geburtstrauma verarbeiten möchtest, darfst Du Dir Unterstützung holen.

Vielleicht fühlst Du Dich verunsichert, wütend, traurig oder nicht gesehen?
Vielleicht hast Du das Gefühl, niemand versteht, was Du erlebt hast?
Vielleicht spürst Du, dass etwas in Dir nicht zur Ruhe kommt, auch „wenn alles gut gegangen ist“?

Vielleicht ist da auch Angst, die plötzlich auftaucht – oder das Gefühl, innerlich wieder in dieser Situation zu sein.
Du bist damit nicht allein.

Gewalt in der Geburtshilfe: Was sich viele Frauen danach wünschen

Nach einer solchen Erfahrung wünschen sich viele Frauen vor allem Sicherheit, Verständnis und traumasensible Begleitung – einen geschützten Raum, in dem sie ihr Erlebtes in Ruhe verstehen und das Geburtstrauma verarbeiten können.
Oft hilft es schon, wenn Gefühle da sein dürfen, ohne dass jemand sie kleinredet.

Mit traumasensiblem Coaching das Geburtstrauma verarbeiten

In meinem traumasensiblen Coaching stehst Du mit Deinen Erfahrungen und Bedürfnissen im Mittelpunkt.
Belastende Erlebnisse werden achtsam integriert, anstatt sie zu verdrängen.
Diese Begleitung bietet Dir einen sicheren Rahmen, in dem Heilung Schritt für Schritt geschehen darf.
So kannst Du Dein Geburtstrauma verarbeiten, ohne Dich überfordert zu fühlen.
Dabei fließt meine Arbeit als Kinderkrankenschwester, Coachin und Beraterin für Bindungsförderung und Traumaintegration mit ein.

Zentrale Elemente meiner traumasensiblen Arbeit sind:

  • Wiederherstellung von Sicherheit, Selbstbestimmung und innerer Verbundenheit
  • achtsame Wahrnehmung Deines Körpers und Deiner Gefühle
  • Stärkung der inneren Verbindung zu Dir selbst – und, wenn Du möchtest, zu Deinem Kind

Traumasensibles Coaching verbindet körper- und bindungsorientierte Arbeit, damit Heilung auf allen Ebenen geschehen kann.

Wenn Du Dir zusätzlich Unterstützung für Dein Baby oder Dein Kind wünschst, begleite ich Euch auch über die integrative bindungsorientierte Traumatherapie.

Raum für Gespräche und Gefühle

Manchmal ist der wichtigste Schritt einfach: gehört werden.

In einem geschützten Raum darf alles da sein – Schmerz, Wut, Trauer, Scham oder Schuldgefühle.
Du bestimmst, was Du erzählen möchtest und wann. Vielleicht merkst Du schon beim Sprechen, wie sich ein kleiner Teil Deiner Anspannung löst.
Hier darfst Du alles fühlen – und dabei immer wieder innehalten und durchatmen.

 

Viele Mütter erleben dabei auch widersprüchliche Gefühle: tiefe Liebe zum Baby und gleichzeitig Wut, Trauer oder Leere über das, was rund um die Geburt passiert ist.
Das ist eine häufige Reaktion auf ein belastendes Erlebnis.

Vertrauen in Deinen Körper zurückgewinnen

Nach einer belasteten Geburt fühlt sich der eigene Körper oft fremd an.
In der traumasensiblen Begleitung arbeiten wir behutsam mit Körperwahrnehmung, Atem und Achtsamkeit, damit Du wieder Sicherheit und Vertrauen in Deinen Körper findest – und in Deine eigene Stärke.

Falls sich Angst, innere Unruhe oder Anspannung immer wieder zeigen, schauen wir gemeinsam darauf – ohne Druck und in kleinen Schritten.
Auch das kann Teil davon sein, das Erlebte zu verarbeiten.

Heilung braucht Zeit – und Mitgefühl

Heilung bedeutet nicht, zu vergessen, sondern das Erlebte mit Mitgefühl in Dein Leben zu integrieren.
Du darfst Deinen Weg in Deinem eigenen Tempo gehen.
Mit jedem Schritt wächst neues Vertrauen, Selbstbestimmung und Lebensfreude.
Du trägst die Fähigkeit zur Heilung bereits in Dir.
Ich begleite Dich dabei – achtsam, bindungsorientiert und heilsam.

Nimm Kontakt auf

Wenn Du Dich in diesen Zeilen wiedererkennst und den Wunsch verspürst, Deinen Weg der Heilung zu beginnen,
lade ich Dich herzlich ein, Kontakt mit mir aufzunehmen.

💬 In einem unverbindlichen Gespräch können wir gemeinsam schauen, was Du brauchst und wie ich Dich traumasensiblem Coaching begleiten kann.

Wenn Du Dir nach einer als belastet erlebten Geburt Hilfe wünschst, ist ein kostenloses Erstgespräch telefonisch oder online oft eine erste Orientierung. Auf Wunsch treffen wir uns auch vor Ort in Braunschweig, Peine, Gifhorn und Umgebung.

Du bist nicht allein – und Du darfst Heilung erfahren.

Häufige Fragen zur Unterstützung nach einer belastenden Geburt

Kann ein Geburtstrauma auch entstehen, wenn medizinisch „alles gut“ war?

Ja. Auch wenn medizinisch alles gut ausgegangen ist, kann die Geburt seelisch traumatisch erlebt werden, zum Beispiel wenn Du Dich ausgeliefert, übergangen oder nicht ernst genommen gefühlt hast. Ein Geburtstrauma hängt oft mit dem Erleben von Kontrollverlust, fehlender Sicherheit oder Grenzüberschreitungen zusammen, nicht nur mit Komplikationen.

Wie unterscheidet sich traumasensibles Coaching von Psychotherapie?

Psychotherapie arbeitet in der Regel mit Diagnosen und behandelt psychische Erkrankungen. Traumasensibles Coaching richtet sich an Menschen, die belastende Erfahrungen verarbeiten und sich stabiler fühlen möchten, ohne dass es eine Diagnose braucht. Der Fokus liegt auf Sicherheit, Ressourcen, Körperwahrnehmung und der behutsamen Integration des Erlebten. Wenn sich im Prozess zeigt, dass therapeutische Unterstützung sinnvoll ist, sprechen wir das offen an.

Wie viele Sitzungen sind üblich und in welchen Abständen?

Das ist sehr individuell. Manche Betroffene brauchen nur wenige Sitzungen zur Orientierung und Stabilisierung, andere wünschen sich eine längere Begleitung. Häufig ist ein Abstand von ein bis zwei Wochen passend, manchmal auch größer, damit sich das Erarbeitete gut setzen kann. Du entscheidest gemeinsam mit mir, was für Dich stimmig ist.

Ist das Coaching auch sinnvoll, wenn die Geburt schon lange her ist?

Ja. Viele Betroffene merken erst mit Abstand, wie sehr die Geburtserfahrung nachwirkt, oder bestimmte Situationen später triggern. Es ist nie „zu spät“, Dein Geburtstrauma zu verarbeiten. Auch Jahre danach kann sich etwas lösen, wenn Du dem Erlebten in einem sicheren Rahmen Raum gibst.